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Zahnhalte-Apparat besteht aus:
1. Knochen
2. Wurzeloberfläche
3. Zahnfleisch
4. Faserbündel (zum elastischen
Abfangens des Kaudrucks)
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Als Parodontose bezeichnet man den weitgehend entzündungsfreien Schwund des Zahnhalte-Apparates.
Den Beginn der Erkrankung markieren Ansammlungen von Zahnbelägen und Zahnstein, die zu einer Entzündung des Zahnfleisches führen (Gingivitis). Ursache sind große Mengen von Bakterien, die das Zahnfleisch schädigen.
Wird die Gingivitis nicht rechtzeitig behandelt, bilden sich Zahnfleischtaschen (Zahnfleisch löst sich vom Zahn). Dieses Krankeitsbild nennen wir Paradontitis. Zu Beginn der Erkrankung sind die Zahnfleischtaschen noch nicht tief. Dauert dieser Zustand jedoch länger an, so wird immer mehr Zahnhalteapparat und auch Knochen zerstört. Die Zahnfleischtaschen werden immer tiefer, es bilden sich Knochentaschen aus und mit fortschreitendem Knochenabbau werden die Zähne immer lockerer.
Am Ende entsteht Zahnverlust durch Parodontitis!
Wie erkenne ich eine Parodontitis?
Sollten einer der nachfolgend beschriebenen Symptome zutreffen ...
- Zahnfleischbluten beim Zähneputzen
- Empfindliches oder geschwollenes Zahnfleisch
- Der Eindruck die Zähne sind länger geworden (zurückgezogenes Zahnfleisch)
- Eiteraustritt zwischen Zahn und Zahnfleisch
- Bissveränderung oder Lückenbildung zwischen den Zähnen
- Mundgeruch
... lassen Sie umgehend einen Paradontitis - Test bei uns machen.
Welche Faktoren beeinflussen den Verlauf einer Parodontitis:
- Rauchen begünstigt Paradontose
- Genetische Faktoren: Zahnfleischerkrankungen treten durch Vererbung auf
- Stress: Stress verschlimmert Zahnfleischerkrankungen
- Diabetis-Mellitus: Ist der Zuckerspiegel schlecht eingestellt, verschlechtert sich die Zahnfleischerkrankung eher schneller
- Faktoren, welche die Wundheilung stören:
Bluterkrankungen
Immunsuppression bei organtransplantierten Patienten
Chemotherapie
hohe Dosen von Kortison
- Hormonbehandlungen
Wie behandelt man Parodontitis?
Zuerst wird mit einer speziellen Sonde überprüft, ob sich Zahnfleisch vom Zahn gelöst hat und eine Zahnfleischtasche vorliegt (siehe Schema)
Ein guter Hinweis für das Vorliegen von Zahnfleischerkrankungen liefert die Panoramaröntgenaufnahme, auf der man fortgeschrittenen Knochenabbau erkennt.
Der Bakterienbefall von Zahnfleischtaschen muss behandelt werden und durch regelmässige Kontrollen vor erneuter Besiedelung geschüzt werden.
Die Basisbehandlung jeder Parodontitis, ist neben gründlicher Mundhygiene zu Hause, die konsequente Zahnsteinentfernung im Rahmen der professionellen Zahnreinigung in unserer Praxis, bei der sowohl oberhalb als auch unterhalb des Zahnfleischsaumens der Zahnstein entfernt wird. Ist kein Zahnstein mehr vorhanden und alle Bakterien eliminiert, so legt sich das Zahnfleisch wieder an den Zahn.
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