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Kieferorthopädie (KFO) - Brackets |
Im Unterschied zu herausnehmbaren Apparaturen, welche nur kippende Zahnbewegungen bewirken können, sind mit festsitzenden Geräten auch körperliche Bewegungen, Rotationen und das Heraus- und Hineinbewegen in den Zahnbogen möglich.
Festsitzende Zahnspangen bestehen im Grunde aus den 3 B-Komponenten und Hilfsmitteln:
- Bändern
- Brackets
- Bögen
- O-Ringe
Im Gegensatz von herausnehmbaren Spangen werden festsitzende Apparaturen nicht im Labor sondern direkt im Mund des Patienten befestigt und nachgestellt.
Die Behandlung dauert im Höchstfall 2-3 Jahre.
Einsetzen der Brackets:
- Separieren: Bei diesem Schritt werden kleine Gummibänder zwischen die Zähne mit wenig Platz gelegt, damit sich die Zähne ein wenig auseinander bewegen um die Bänder für Brackets legen zu können
- Am Tag an den die Brackets gelegt werden, wird vorher eine "Professionelle Zahnreinigung", durchgeführt um so das Kariesrisiko an den Klebestellen zu minimieren
- Anätzen der Zahnoberfläche
- Abspülen und Trocknen der Klebestellen zur besseren Haftung
- Der Kleber wird auf die Brackets aufgetragen und an die Zähne geklebt
- Kontrolle über den richtigen Sitz der Brackets
- Einsetzten des Drahtbogens
- Einsetzen der Gummiringe (O-Ringe), zur Zahnbewegung
Vorteil:
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Festsiztende Apparate können weder verloren noch vergessen werden
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Kürzere Behandlungsdauer als bei herausnehmbaren Zahnspangen
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Präzisere Bestimmung der Wirkung
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Keine Behinderung beim Sprechen
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24 Stunden-Wirkung
Nachteil:
- Aufwändigere Zahnreinigung erforderlich!
- Hohes Kariesrisiko
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Beschädigungsgefahr bei bestimmten Nahrungsmitteln
- Behandlung kann in den ersten Tagen schmerzhaft sein
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Kann als ästhetisch störend empfunden werden
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