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Kieferorthopädie (KFO) - Herausnehmbare Zahnspangen |
Herausnehmbare Zahnspangen werden meist bei Kindern angewandt. Sie sind auch als Vorbehandlung für eine festsitzende Spange geeignet.
Man unterscheidet aktive und passive Zahnspangen:
Aktive Zahnspangen bestehen normalerweise aus :
- 1 Kunststoffplatte mit Halteelementen (Klammern)
- 1 Bewegungselement (Dehnschrauben, Federn)
Die Halteelemente fixieren die Kunststoffplatte an den Zähnen. Die Bewegungselemente dienen dazu, die Kiefer zu dehnen bzw. Fehlstellungen von Einzelzähnen auszugleichen.
Passive Geräte wirken im Gegensatz zu aktiven durch die Nutzung funktioneller bzw. körpereigener Kraft. Die funktionskieferorthopädischen Geräte liegen, da sie keine Halteelemente besitzen, ganz locker im Mund. So wird die Muskulatur trainiert.
Herstellung:
- Abdruck von Ober- und Unterkiefer des Patienten
- Herstellung des Gipsmodell mit dem Abdruck des Patienten
- Modellierung der Zahnspange auf dem Gipsmodell
- Ausarbeitung und Polierung der Zahnspange
- Übergabe der Zahnspange an den Patienten
Vorteil:
- Schmerzfreie Behandlung
- Niedrigeres Kariesrisiko.
- Behandlung kann früh begonnen werden (ab 10-12 Jahren)
- Das Gerät kann beim Sport oder anderen Anlässen herausgenommen werden
- Kurze Kontrollsitzungen zum Reaktivieren der Zahnspange
Nachteil:
- Nicht alle Fehlstellungen der Zähne können mit herausnehmbaren Zahnspangen behoben werden, meist werden danach noch festsitzende Zahnspangen angewandt.
- Wichtig ist die Motivation des Patienten. Die Tragedauer muss eingehalten werden (mindenstens 15 Stunden am Tag).
- Die Behandlungsdauer ist länger als bei festsitzenden Zahnspangen.
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Kierferorthopädie Unterkiefer
Gipsmodell mit Zahnspange
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Kierferorthopädie Oberkiefer
Gipsmodell mit Zahnspange
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