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Kieferorthopädie (KFO) - Diagnose |
Für jeden Patienten wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dies erfordert eine umfassende Diagnostik auf der Grundlage von Röntgenbild und Kiefermodellen. Nach Auswertung der Unterlagen wird der Patient in einem ausführlichen Gespräch über die beste Behandlungsalternative, Behandlungsdauer und die anfallenden Kosten aufgeklärt.
Der Behandlungsplan legt die einzelnen Schritte der in der Regel zwischen sechs Monaten und drei Jahren dauernden Behandlungszeit fest.
Der aktiven kieferorthopädischen Behandlung mit herausnehmbaren oder festsitzenden Geräten folgt eine passive Behandlungszeit (Stabilisierung der neuen Zahnstellung = Retentionszeit).
Während der aktiven Behandlungszeit sind neben der intensiven Mitarbeit des Patienten regelmäßige Kontrollsitzungen (alle 2 Wochen) erforderlich.
Gründe für eine kieferorthopädische Behandlung sind:
- Regulierung von eng- oder schiefstehenden Zähnen zur Reduzierung des Karies- und Paradontoserisikos
- Einordnung von Front- oder Seitenzähnen zur Optimierung von Kaufunktion und Aussehen
- Beseitigung lückiger Zahnstellungen und tiefer Bisse durch Rückführung und Vorbeugung vor neuen Zahnwanderungen
- Aufrichtung gekippter Zähne zur Verbesserung der prothetischen Versorgung
- Behebung eines fehlerhaften Aufbisses der Zahnreihen, um Fehlbelastung einzelner Zähne, schmerzhafte Verspannungen der Kaumuskulatur und Erkrankungen der Kiefergelenke zu vermeiden
- Vor- und Nachbehandlung bei kieferchirurgischen Eingriffen
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