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  Implantologie

Was ist ein Implantat ?

Das Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus reinem Titan, die den strengsten Qualitätskontrollen von seiner Herstellung bis zur Einsetzung unterliegt.

Das Implantat ist ein Stück höchster Präzision, entworfen, um den beträchtlich hohen Kaukräften zu widerstehen ... 'der Kaudruck pro mm2 beträgt im Mittel 100kg'. Aus diesem Grund wurden die Implantate einer Serie von mechanischen Tests unterzogen, um ihre Einsatzfähigkeit zu gewährleisten.

Daher ist es wichtig mit besten und neuesten Implantatformen zu arbeiten.

Der chirurgische Eingriff

Der chirurgische Eingriff wird im Regelfall in unserer eigenen Klinik durchgeführt. Sollte der Fall kompliziert sein, führt Dr. Pablo Furelos Toral (Direktor der Abteilung Mund- Gesichts- und Kieferchirurgie des 'Hospital Universitario de Canarias') den Eingriff durch. In den meisten Fällen wird mit einer Lokalanasthäsie operiert. Bei längeren Eingriffen (Operationen mit Sinuslift¹ oder Knochenaufbau) ist eine intravenöse Sedation zusätzlich notwendig.

Der Patient verspürt in keinem Moment irgendwelche Schmerzen.


¹ Sinus = Kieferhöhle, Lift = Aufbau des knöchernen Bodens der Kieferhöhle; in diesem Fall wird das Implantatlager durch Knochenersatzmaterialien und (Eigenblut-) Plasma (siehe Menüpunkt "Plasma") verstärkt bzw. aufgebaut.

Die Zeit nach der Operation

Die Zeit nach dem Eingriff ist weniger schmerzhaft als manche andere Eingriffe, die in Zahnarztpraxen durchgeführt werden. Wichtig ist eine intensive Hygiene danach, um Infektionen des Zahnfleisches zu vermeiden.
Normalerweise werden Antibiotika verschrieben, die vollständig eingenommen werden müssen (im Regelfall alle 8 Std. 1 Tablette über 8 Tage).
In Fällen wie z.B beim Sinuslift oder Knochenaufbau, können in den ersten Tagen Schwellungen auftreten, die nicht unbedingt schmerzhaft sind.

Einsetzen der fertigen Arbeit auf Implantaten  

Bis zur Anfertigung der definitiven Arbeit müssen die Implantate eine Einheilungsphase von bis zu 6 Monaten im Oberkiefer und bis zu 4 Monaten im Unterkiefer bestehen. Ist die Einheilphase erfolgreich abgeschlossen, können die Implantate belastet werden und es kann zwischen zwei Arten von Zahnersatz gewählt werden:

  • Festsitzender Zahnersatz aus Keramik, der den höchsten Tragekomfort bietet
  • Steggestützte Riegelprothese über Implantaten

Was tun bei Paradontosebefall der Zähne? ... die Lösung: IMPLANTATE

Seit vielen Jahren unterliegt die Implantattechnik einer steten Qualitätskontrolle und Weiterentwicklung.
Da eine Paradontosebehandlung nicht unbedingt eine Besserung dieses Krankheitsbildes bewirkt - im günstigsten Fall einen Stillstand für einen gewissen Zeitraum - sind langfristig die fehlenden oder stark beweglichen Zähne durch Implantate (künstliche Zahnwurzeln) und implantatgetragene Kronen (Brücken oder sogar Prothesen) zu ersetzen.
Die fehlende Kaukraft kann (fast) vollständig wiederhergestellt werden

Risiken

Empfindlichkeitsverlust an der Unterlippe die temporär oder dauerhaft sein kann.

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

Es gibt sehr wenige Kontraindikationen: z.B. können schwere Krankheiten (Tumore, spezifische Infektionen des Knochens, Strahlentherapie in hohen Dosen) den Metabolismus (Stoffwechsel) des Knochens beeinflussen und diesen langfristig schädigen, so dass der Halt von Implantaten nicht sicher vorraussagbar ist.

Die Implantate werden nie vom Organismus abgelehnt, lediglich kann die Einheilung im Knochen (Osseointegration) des Ober- oder Unterkiefers versagen. Wenn eine Implantateinheilung versagt kann und sollte man ein weiteres Implantat einsetzen.

Garantie

Gut eingeheilte Implantate, deren Länge proportional zur Belastung stimmt, die Sie aushalten müssen, sollen eine Lebensdauer von 15-20 Jahren haben.


Implantat



Prozess einer Zahnimplantologie mit Expansion.
 
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